Foto: ESA/NASA

Der blaue Punkt

Der deutsche Wissenschaftler Alexander Gerst war von Mai bis November 2014 als ESA-Astronaut auf der Internationalen Raumstation. Von dort brachte er nicht nur zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse mit, sondern auch faszinierende Bilder von unsere Erde - dem blauen Punkt im All.

The blue dot – der blaue Punkt. So beschrieb einst der amerikanische Astronom und Schriftsteller Carl Sagen („Contact“) die Erde auf einem Foto, das die Weltraumsonde Voyager in sechs Milliarden Kilometer Entfernung aufgenommen hatte. Der ESA -Astronaut Alexander Gerst hat sich in den vergangenen sechs Monaten zwar nicht ganz so weit von der Erde wegbewegt. Sein Blick auf den kleinen blauen Planeten, der sich ihm von der Internationalen Raumstation (ISS) aus bot, war aber ähnlich faszinierend.

Von Mai bis November 2014 nahm der Geophysiker und Vulkanologe Gerst an der sogenannten Blue-Dot-Mission teil – und ist damit der dritte Deutsche überhaupt, der längere Zeit im Weltraum gelebt und gearbeitet hat. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Experimenten und einem spektakulären Weltraumspaziergang hat Astro-Alex – so Gersts Spitzname in den sozialen Netzwerken – selbst zahlreiche Fotos von der Erde gemacht. Die zuweilen malerischen Motive geben einen faszinierenden Blick auf unseren Planeten preis. Das Foto hier oben zeigt, wie die Sonne sich in der Atmosphäre der Erde spiegelt – ein beeindruckender Anblick. Alexander Gerst schrieb hierzu in seinem Blog: „Schaut, wie dünn unsere Atmosphäre ist. Das ist alles, was zwischen der Menschheit und dem tödlichen Weltraum steht.“ 

Die folgende Bildergalerie zeigt Gersts schönsten Fotografien - gewählt von seinen Facebook-Followern.

Best of Blue Dot

Foto: ESA/NASA
"The Big Picture" - Alexander Gerst nahm dieses Bild während seiner sechsmonatigen Mission im All auf
Foto: ESA/NASA
Die Straße von Gibraltar
Foto: ESA/NASA
Hartes Land: windgefräste Täler in Nordafrika
Foto: ESA/NASA
Die Pyramiden
Foto: ESA/NASA
Die Sonne spiegelt sich auf der Erdoberfläche
Foto: ESA/NASA
Ein Fluss in Kazakhstan
Foto: ESA/NASA
Gasfeld in Kazakhstan - selbst bei Tageslicht konnte Alexander Gerst aus dem Orbit die Flammen sehen.
Foto: ESA/NASA
Die Küste Neuseelands (links unten) bei Mondschein
Foto: ESA/NASA
Deutsche Buchten
Foto: ESA/NASA
Berlin
Foto: ESA/NASA
Großbritannien unter einer leichten Wolkendecke
Foto: ESA/NASA
Flusssysteme in Kazakhstan
Foto: ESA/NASA
See-Landschaften in Kanada
Foto: ESA/NASA
Russland bei Nacht: Die Straße von Moskau nach St. Petersburg ist hell erleuchtet
Foto: ESA/NASA
Aurora-Lichtspiel in den Wolken
Foto: ESA/NASA
Majestätische Landschaft in Chile
Foto: ESA/NASA
Der Weltraumbahnhof in Baikonur - Kosmonauten nennen es das Polygon
Foto: ESA/NASA
Wolkenwirbel
Foto: ESA/NASA
Wunderschöne Alpen: Eiger, Matterhorn und der Mont Blanc
Foto: ESA/NASA
Kosmonauten Hotel: Hier verbrachte Alexander Gerst die Nacht, bevor er ins All aufbrach
Foto: ESA/NASA
Geburt eines Sturms
Foto: ESA/NASA
Sonnenaufgang im All
Foto: ESA/NASA
Durchmesser 80 Meter: das Auge des Super-Taifun Vongfong, der im Herbst 2014 über Japan hinwegfegte
Foto: ESA/NASA
Alexander Gerst über die Aurora borealis: "Manchmal ist es, als wäre unser Planet selbst ein lebendiges Wesen."
Foto: ESA/NASA
Grüße aus Schottland
Foto: ESA/NASA
Europa bei Nacht
Foto: ESA/NASA
Außeneinsatz an der Raumstation
Foto: ESA/NASA
Nordeuropa
Foto: ESA/NASA
Flug durch die Aurora Borealis

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