Das Magazin für

Warum Merton?

Richard Merton (Illustration: Irene Sackmann)
SpaceX-Satellit über einer Küste (Foto: SpaceX on Unsplash)
SpaceX-Satellit über einer Küste (Foto: SpaceX on Unsplash)

Wie offene Daten Innovationen ermöglichen

In der neuen Folge des Think & Do-Podcasts widmen wir uns dem Thema Offene Daten und machen deutlich, warum sie so wichtig für Wissenschaft und Forschung sind.

Open Data ist zwar in aller Munde, aber im Alltag der Wissenschaft noch nicht überall gelebt. Die Nachnutzung von erhobenen Daten bietet jedoch für alle Vorteile: Sowohl Wissenschaft profitiert davon, wenn Datensätze und Experimente von anderen Forschern überprüft und weiterentwickelt werden können, als auch die Gesellschaft insgesamt, wenn aus bestehenden Daten Innovationen entstehen. Diese Datenschätze zu heben und Nachnutzung zu ermöglichen gelingt nur, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Daten aktiv offenlegen.

Genau zu diesem Thema hören wir in der aktuellen Ausgabe des Think & Do-Podcasts Marte Kessler von „InnOsci“, dem Forum des Stifterverbandes für offene Wissenschaft und Innovation.  Marte Kessler sagt: „Wir leben in einer Welt, in der permanent Unmengen von Daten generiert werden. Wenn diese Daten geteilt und weiter genutzt werden können, dann entfalten sich Potenziale, die einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Durch offene Daten können wir Innovationen ganz neu denken.“ Um diesem Ziel ein wenig näher zu kommen, hat InnOsci erstmalig den „Open Data Impact Award“ (ODIA) verliehen.

Durch offene Daten können wir Innovationen ganz neu denken.
Marte Sybil Kessler (Foto: Damian Gorczany)
Marte Sybil Kessler (Foto: Damian Gorczany)

Marte Sybil Kessler

Leiterin von innOsci, dem Forum offene Innovationskultur

Zu den Preisträgern 2020 gehört Michael Schmitt von der Hochschule München. Er erhielt den Siegerpreis in Höhe von 15.000 Euro für seinen Datensatz zur Entwicklung von KI-Verfahren in der Erdbeobachtung. Dabei handelt es sich um ein hochdynamisches Feld, in dem es zu innovativen Firmengründungen und Geschäftsideen kommt. Durch die Verbindung moderner KI-Methoden und neuerdings kostenfrei und global verfügbaren Satellitendaten bestehen unzählige Möglichkeiten für einen Transfer von Erkenntnissen aus der Forschung in wirtschaftliche Produkte und Anwendungen.

Im Gespräch mit Lukas Grasberger erläutert Michael Schmitt im Think & Do-Podcast seine Forschungsarbeiten und erklärt, inwiefern der ODIA ihm in seiner Forschung weiterhilft. 

Hören Sie hier die ganze Podcast-Folge über Open Data:

Think & Do-Podcast

„Think & Do“ ist ein Podcast-Angebot des Stifterverbandes. Es ist in allen gängigen Podcast-Verzeichnissen gelistet und kann bequem über eine Podcast-App auf dem Smartphone oder Tablet abonniert werden. Auf diese Weise wird jede Episode unmittelbar nach der Veröffentlichung automatisch geladen und Sie verpassen keine Folge des Podcasts mehr. Alle Episoden sind mit umfangreichen Informationen, Links und Kapitelmarken ausgestattet. Das Angebot ist kostenlos. 

Wer Think & Do unterstützen möchte: Wir freuen uns, wenn Sie den Podcast bei Apple Podcasts rezensieren und/oder positiv bewerten. Für alle jene, die Apple nicht benutzen, gibt es beispielsweise die Podcastplattform Fyyd, auf der Sie den Podcast empfehlen können. Oder Sie besuchen die Podcast-Plattform Panoptikum.

Zur Podcast-Homepage

Kommentare anzeigen